Tagungen

Fachtagung futur iii – 2016 – Bsp. Schule und Unterricht

Digitaltechnik dringt inzwischen in alle Lebensbereiche vor. Nach Arbeitswelt, Kommunikation und Konsum stehen jetzt Bildungs- und Gesundheitssysteme auf der Agenda der Digitalwirtschaft. Das seien die Märkte der Zukunft, heißt es, auch die Zukunft der Schule müsse digital werden. Nach Industrie 4.0 kommt jetzt Bildung 4.

Studieren um jeden Preis? Perspektiven beruflicher und akademischer Bildung

Am 29. und 30. April 2016 findet an der Universität Wien die Fachtagung „Studieren um jeden Preis? Perspektiven beruflicher und akademischer Bildung“ statt. Die Tagung wird von der Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft der Universität Wien in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Bildung und Wissen veranstaltet.

Im Zentrum der Tagung steht die Frage, wie das Spannungsfeld akademischer und beruflicher Bildung zu bestimmen ist: Einerseits ist auf universitärer Ebene der Druck spürbar, Studiengänge vermehrt unter der Perspektive der Employability zu gestalten, andererseits gibt es die Tendenz, berufliche Ausbildungen zu akademisieren.

Welche Bildung braucht die Wirtschaft? Welche Wirtschaft braucht die Bildung?

Tagung des Lassale-Instituts Bad Schönbrunn (Bern), Institut für Organisation und Personal (IOP) der Universität Bern; aki Bern Katholische Hochschulseelsorge

Mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit Europas als Bildungsstandort zu stärken, wurden im Bologna-Prozess entscheidende Reformen umgesetzt. Nationale Wirtschaftsverbände sahen darin die Chance, «sich im neu entstehenden europäischen Hochschulraum in der obersten Spitzengruppe zu positionieren», wie es etwa Avenir Suisse formuliert hat.

„Neue Lernkultur“ – Die Folgen der Entfachlichung des Unterrichts und der Lehrerausbildung

Forscher mahnen die Fachlichkeit im Unterricht und der Lehrerausbildung an

Die in den letzten 15 Jahren nach PISA und Bologna eingeführten Bildungsreformen hatten das Ziel, die Qualität des deutschen Bildungssystems nachhaltig zu sichern und seine Internationalisierung voranzutreiben. Bildungsstandards, Kompetenz- und Outputorientierung sollten dazu einen wesentlichen Beitrag leisten. Die Protagonisten dieser Entwicklung behaupten, die erreichte Bildungsexpansion sei in vielen Fällen sogar mit einer Steigerung der Qualität einhergegangen.

10 Jahre Frankfurter Einsprüche gegen die Ökonomisierung des Bildungswesens. Bilanz und Fortsetzung

Als die Frankfurter Einsprüche gegen die Ökonomisierung des Bildungswesens 2005 vorgetragen wurden, bildete sich zum ersten Mal eine breite Koalition der Kritiker gegen die seit Beginn der Jahrtausendwende mit der Agenda der OECD und PISA sowie der Verbetrieblichung der Bildungsanstalten massiv durchgesetzte Reform.

Glaubten die Reformer zu Beginn des Protestes noch, sie könnten die Kritiker als ewig Gestrige und Besitzstandwahrer ins Abseits stellen, so zeigte sich mit dem Missgestalten der Reform bald der Schaden, den die Ökonomisierung mit sich brachte: Niveausenkung, Entfachlichung, Entmutigung, Entfremdung, De-Humanisierung.

Fachtagung futur iii – 2015

Der Deutsche Bundestag forderte im März 2015 mit dem Antrag 18/4422 die Stärkung der „digitalen Bildung“ und die Förderung der Medienkompetenz durch den forcierten Einsatz von Digitaltechnik in Schulen. Bereits in der frühkindlichen Bildung sei ein „entwicklungsgemäßes Heranführen und eine begleitete Auseinandersetzung mit digitalen Medien“ sicherzustellen. Digitale Inhalte und „die Zielsetzung der digitalen Selbstständigkeit“ sei „fächerübergreifend und verpflichtend in den Bildungsplänen aller Schulstufen“ zu verankern, ein zeitgemäßer Informatikunterricht ab der Grundschule sicherzustellen.

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