Autor: Prof. Dr. Hans-Peter Klein

Seit 2006 ist er Präsident der Gesellschaft für Didaktik der Biowissenschaften (www.didaktik-biowissenschaften.de) sowie Mitbegründer und Geschäftsführer der 2010 in Köln gegründeten Gesellschaft für Bildung und Wissen (www.bildung-wissen.eu). 2011/2012 war er als Gastprofessor am College of New Jersey (TCNJ) in den USA tätig und ist seit 2012 Mitglied der Bildungskommission der Gesellschaft deutscher Naturforscher und Ärzte (http://www.gdnae.de/).

Fachtagung futur iii – 2015

Der Deutsche Bundestag forderte im März 2015 mit dem Antrag 18/4422 die Stärkung der „digitalen Bildung“ und die Förderung der Medienkompetenz durch den forcierten Einsatz von Digitaltechnik in Schulen. Bereits in der frühkindlichen Bildung sei ein „entwicklungsgemäßes Heranführen und eine begleitete Auseinandersetzung mit digitalen Medien“ sicherzustellen. Digitale Inhalte und „die Zielsetzung der digitalen Selbstständigkeit“ sei „fächerübergreifend und verpflichtend in den Bildungsplänen aller Schulstufen“ zu verankern, ein zeitgemäßer Informatikunterricht ab der Grundschule sicherzustellen.

Der Schatz im Silbersee. Einige Universitäten machen es sich zu leicht.

Seit die Flüchtlingszahlen in Deutschland in den letzten Monaten eine bisher nie gekannte Größenordnung erreicht und in Deutschland eine Willkommenskultur eingesetzt hat, sind auch die Hochschulen aktiv geworden, um Flüchtlingen, die in ihrer Heimat eine Universität besucht oder eine Hochschulzugangsberechtigung erworben haben, ein Studium ohne große bürokratische Hürden zu ermöglichen.

Götterdämmerung der gymnasialen Bildung?

Ökonomisierung der Bildung, Standardisierung, Kompetenzorientierung, Outputorientierung, Neue Lernkultur, Genderisierung der Lehrpläne, Abkehr von fachlichen Kompetenzen zugunsten von Schlüsselkompetenzen. Akademisierungswahn u.v.a.m. haben seit ihrer Einführung nach PISA und Bologna zu einem Paradigmenwechsel im Bildungssystem geführt, in der die klassische, humanistische, gymnasiale Bildung weitgehend durch die ökonomisch-utilitaristische ersetzt worden ist.

Die Schule ist kein Wirtschaftsbetrieb. Bildung in der Effizienzfalle?

Vortragsreihe Vom 24.9.2015 bis zum 28.1.2016 in der Goethe-Universität Frankfurt am Main, Campus Bockenheim, Hörsaalgebäude Gräfstraße, Ecke Mertonstraße, Hörsäle I bzw. IV

Die Strategien und Maßnahmen zur „Ökonomisierung & Entdemokratisierung des Bildungswesens“ hatten wir vor 2 Jahren in einer Vortragsreihe aufgezeigt und angeprangert, sowie die dabei hauptsächlich angewandten Methoden (z.B. Bildungsstandards und Kompetenzorientierung) kritisch analysiert. Da diese fatale Bildungspolitik ungebremst fortgesetzt wird, wollen wir mit einer weiteren Veranstaltungsreihe die behandelten Themen wieder aufgreifen und vertiefen, so in den Vorträgen zum Bildungslobbyismus, zu den Kompetenzen und zum Stellenwert von PISA.

Gender Irrsinn. Von ProfessX und Ampelmännchen.

Frank Plasbergs Sendung „Hart aber fair“ fällt der Zensur zum Opfer. Schuld ist die Frage nach Sinn und Unsinn der Gender-Wissenschaften. Als hätte Deutschland gerade keine drängenderen Probleme.

Derzeit erregt eine bisher im öffentlich-rechtlichen Fernsehen in dieser Form nicht für möglich gehaltene Zensur einer Sendung aus der WDR-Talkshow-Reihe „Hart aber fair“ die Gemüter.